DIY Visitenkarten

02:48 5 Comments A + a -

Manchmal passiert es, dass ich nach dem Namen/Link zu meinem Blog (oder neuerdings auch zum DaWanda Shop) gefragt werde. Manchmal auch nach einer Karte. Tja, da steh ich dann meistens und suche nach Zettel und Stift, weil mein Blogname ja irgendwie ungünstig gewählt ist. 

just sewn. – Gesprochen für Nichtnäher nicht besonders einprägsam. Ich hab schon mehrfach über einen Namenswechsel nachgedacht. Vielleicht lieber was deutsches oder einprägsameres.  Aber eigentlich mag ich es, wie es ist.

Also hab ich mir Visitenkarten gebastelt. Die kann ich dann einfach zücken, muss nicht nach Zettel und Stift kramen (dann evtl. doch nicht dabeihaben).

Ich hatte schon länger darüber nachgedacht, mir Karten drucken zu lassen, konnte mich aber nie für ein Design, Format und Qualität entscheiden.


Also, zunächst eine Datei mit Standardmaßen für Visitenkarten angelegt. Name, Website und Mailadresse drauf und auf festem Papier (ich glaube es waren 200 g/m²) ausgedruckt. Dann müssen die Karten nur ausgeschnitten werden. Mit einer Papierschneidemaschine geht das ziemlich schnell und ordentlich.


Statt mein Logo einfach drauf zu drucken, habe ich meine SnapPap Label und Stoffreste aufgenäht. Wusst ich doch, dass ich die noch brauche ;) 
Gleich mehr Haptik. Und thematisch sehr passend.



Beides habe ich mit Wondertape fixiert, damit sich nichts verschiebt und mit Zickzackstich aufgenäht. 


Hoffentlich fransen die Kanten nicht zu sehr aus. Meine Zackenschere war in letzter Zeit etwas schwergängig und nachdem ich irgendwann an ihr herumgebastelt habe, funktioniert sie jetzt noch schlechter. 


Auf der Rückseite sieht man natürlich die Naht. Stört mich persönlich aber nicht in diesem Fall. Die Karten, die ich den Bestellungen beilege, haben nachträglich noch den Shoplink auf die Rückseite bekommen.


Ich bin ziemlich planlos an die Kartensache herangegangen, aber das Ergebnis mag ich.
Für kleine Stückzahlen ist das wirklich eine schöne Alternative zum professionellen Druck, finde ich und einfach und relativ schnell umgesetzt.


Habt ihr Visitenkarten? Vielleicht sogar selbst gemachte? Und ab wann bracht man welche? 

Heute beim Creadienstag und HoT.

5 Kommentare

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Diana
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18. April 2018 um 13:14 delete

Oh das ist wirklich eine super tolle Idee und irgendwie ist selbstgemacht doch am schönsten. Die Visitenkarten passen perfekt und sehen toll aus.
LG Bitti

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Ronja
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19. April 2018 um 13:20 delete

Danke Dir :-)
Und vor allem hebt selbstgemacht sich doch ab.
Liebe Grüße,
Ronja

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Mareike
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22. April 2018 um 10:14 delete

Liebe Ronja,

es ghet mir ja auch so, dass ich nach dem Blognamen gefargt wede. Und wenn man denkt, meinen Namen könnte man sich leichter merken,dann irrt man. Ich habe auch schon öfter über Visitenkarten nachgedacht und Deine Variante gefällt mir gut.
Ich hättte noch einen Verbesserungsvorschlag.
Ich benutzte ja gerne Heat and Bond, eine dünne Plastikfolie die aufgebügelt werden kann. Wenn Du das Label erst auf den Stoff nähst und dann die Folie hinter bügelst, kannst Du beides auf der Karte mit dem Bügeleisen applizieren. Der Vorteil ist, dass der Stoff nicht ausfranst und man den Zick Zack nicht auf der Rückseite sieht.

LG Mareike

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Ronja
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22. April 2018 um 12:29 delete

Liebe Mareike,

Heat and Bond ist eine geniale Idee! Danke für die Anregung, das ist perfekt :-)

Liebe Grüße,
Ronja

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13. Juni 2018 um 13:08 delete

Die sind klasse! Thematisch super und mit der Idee von Mareike nochmal. Das merk ich mir (auch wenn ich mit meinen Blümchen-Visitenkarten ausgeplottet sehr zufrieden bin). lg, Gabi

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