Eine Tasche mit Fischen und geupcycelten Gürtelhenkeln

13:02 1 Comments A + a -

Am Dienstag habe ich ja schon ein paar der Kramtäschchen gezeigt, unter anderem auch eines aus tollem Fischstoff, an dem ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Bescheidene 30 cm habe ich davon beim Besuch im Stoffladen mitgenommen. Das ist so mein Standardmaß, bei Lustkäufen ohne genauen Plan. Dass ich eigentlich dort war, um Vlieseline zu kaufen, ist mir erst auf dem Nachhauseweg wieder eingefallen, haha.

Vom Stoffkauf bis zur fertigen Tasche hat es nur zwei Tage gedauert, die Idee dafür kam mir ganz schnell. In Kombination mit dem beschichteten Leinen, dass noch von meiner Juna übrig war, wollte ich einen einfachen Shopper nähen. Die Henkel lang genug, um ihn auch mal über der Schulter zu tragen, aber so kurz, dass ich die Tasche nicht über den Boden schleife, wenn ich sie mal einfach in der Hand halten möchte. 


Die Träger habe ich aus einem alten Gürtel geschnitten und mit Nieten befestigt. Die abgesetzten Lederhenkel gefalllen mir zu dem eher feinen Patchworkstoff sehr gut. Lederriemen für Taschen würde ich als Vegetarierin übrigens nicht kaufen. Lederreste, alte Gürtel oder Taschen, die ihren Weg zu mir finden oder schon lange bei mir wohnen, dürfen aber gerne weiterverwertet werden. Es gibt mit diversem Kunstleder, SnapPap und Korkstoff mittlerweile allerdings so gute Alternativen, dass das doch eher selten vorkommt.



Die Außenstoffe der Tasche habe ich mit Vlieseline H640 verstärkt, für ein bisschen Griffigkeit. Das Futter ist einfacher grauer Leinenstoff. Bei dieser Tasche habe ich komplett auf Innenfächer verzichtet, aber ein Schlüsselfinder durfte mit einziehen. Ein kleiner Farbklecks aus gelbem Schrägband genäht. 
Zur Abwechslung habe ich auch mal wieder daran gedacht, mein Label mit aufzunähen.



Verlnikt mir RUMS und den Taschen und Täschchen.

1 Kommentare :

Write Kommentare
28. Mai 2017 um 10:30 delete

Die Tasche ist total schön geworden.
Lieber Gruß Jenny

Reply
avatar