Gestempelt auf Stoff - Textildruck

12:44 6 Comments A + a -

Ich gehöre zwar zu den Menschen, die ziemlich viel Freizeit haben, aber trotzdem habe ich oft das Gefühl, dass sie niemals für meine lange Liste von Dingen, die ich unbedingt machen will reicht. Aktuell habe ich mindestens eine Hand voll Projekte, an denen ich Arbeite oder die gerade in Planung sind. Und noch viel mehr im Kopf ;)

Thema heute: Textildruck. Genauer: Stoff bestempeln. Mit Textilfarbe. Ich glaube, irgendwann habe ich schonmal erwähnt, dass ich da Pläne habe, aber das ist schon eine ganze Weile her.

Gestern hab ich endlich ein bisschen rumprobiert und mein Ergebnis auch gleich vernäht.



Auf weißem Baumwollstoff hab ich mit türkiser und schwarzer Stoffmalfarbe gestempelt. Die Dreiecke habe ich mit einem zurechtgeschnitzten Radiergummi gestempelt, das hat ganz gut funktioniert. Einfach mit einem Pinsel die Farbe auf die Stempelfläche auftragen und vorsichtig auf den Stoff drücken (ja, vorsichtig bitte!). 

Für das zweite Muster habe ich eine alte Kartoffel verwendet. Eine feste, frische Kartoffel wär da vermutlich einfacher zu handhaben gewesen, aber die will ich lieber noch essen. Gegen Lebensmittelverschwendung und so ;) Okay, man kann es auch übertreiben. Nächstes mal opfere ich dann wohl lieber eine frische Kartoffel.


Wie man sieht, ist da nicht alles so ganz ordentlich geworden. Irgendwann ist mir mal die Kartoffel einfach auf den Stoff geplumpst, deswegen ist in der mittleren Reihe so eine verwischte Stelle. Kann man nix machen, nur besser aufpassen nächstes mal.

Gewaschen und gebügelt habe ich den Stoff übrigens schon. Allerdings von Hand, aber soweit hält die Farbe gut.


Der Boden des Täschchens ist übrigens aus schwarzem SnapPap, das passt meiner Meinung gut zu dem Stempelmuster, das etwas "grob" wirkt.

Jetzt muss ich aber wieder an die Nähmschine, sonst wird meine Liste nie kürzer ;)

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Klassische Patchworktäschchen

00:30 5 Comments A + a -

Ohne viele Bilder oder Worte heute. Einfach ein schnelles Patchworktäschchen.


Und weil's so viel Spaß gemacht hat, gleich noch eins. In mini.


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Rock „Amsterdam“ und passende Pulswärmer

00:00 9 Comments A + a -

Ich glaube, anfang des Jahres habe ich mir fest vorgenommen, endlich mal Kleidung für mich zu nähen. Also nicht nur so alle paar Monate 'nen Loop, sondern so richtig. Plan fehlgeschlagen, würde ich sagen. Wirklich viel ist bisher nicht dabei rumgekommen, schade.

Ein paar Röcke hab ich im Laufe des Jahres schon produziert, aber das wars auch. Die werde ich hier eventuell auch nach und nach zeigen, sofern ich halbwegs ordentliche Fotos zustande bringe. Den Anfang mach ich heute mit einem "Set", bestehend aus Rock und Pulswärmern.

Zuerst kam der Rock. Irgendwann habe ich mal das Schnittmuster für den Rock "Amsterdam" von Schnittbox gekauft, weil mir die unterschiedlichen Taschenvarianten so gut gefallen haben. Bisher hab ich Röcke ja mehr oder weniger frei Schnauze genäht und bin im Nähen von Kleidung im Allgemeinen ja absoluter Anfänger, hab also auch noch nie Taschen genäht. Ist auch so geblieben, haha. Letztlich hab ich nämlich die Basis-Variante genäht, ohne Taschen. Das lag aber an dem Stoff, in den ich mich verguckt hatte. Eigentlich nicht unbedingt meine Farbe und das Muster ist auch irgendwie ein bisschen kitschig für mich, aber als ich ihn gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich einen Rock draus nähen will. Auf Grund des Musters wollte ich den Schnitt aber ganz schlicht und basic halten, sonst wärs mir doch ein bisschen zu wild geworden.


Ursprünglich ist für den Rock eine länge von 50 cm vorgesehen, ich hab ihn auf 45 cm gekürzt, mag ich lieber. Kombiniert hab ich den Stoff mit einem schwarzen Bündchen. Das hab ich doppelt so lang gemacht, wie in der Anleitung angegeben und dafür einmal umgeschlagen. Im Winter kann ich's dann auch zurückschlagen und hab einen warmen Bauch :D


Tja, was noch? So viel gibts bei so einem Basic-Rock ja auch nicht zu erzählen. Mit der Passform bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Meiner Meinung fällt er allerdings etwas größer aus (vielleicht hab ich aber auch sehr großzügig gemessen). Laut der Maßtabelle hätte ich ihn fast in Größe 40 nähen müssen, hab mich aber für 38 entschieden, was auch gut war. Auch in 38 saß er noch recht "bequem". Das war im Sommer, mittlerweile hab ich 2-3 Kilo zugenommen und finde ihn jetzt ideal. Ob das gut ist oder nicht :)

Um schnell zu sehen, wo beim Rock vorne (bzw. hinten) ist, hab ich nachträglich noch schnell ein kleines SnapPap Label angenäht. Mit Herz. Klar, oder?. Ist bei diesem Schnitt nämlich tatsächlich nicht egal, wie rum man ihn anzieht, weil die Seitennähte etwas mittig versetzt sind, sprich: Das Hinterteil ist breiter als das Vorderteil. Wie das bei Körpern ja auch oft der Fall ist.


Aus den Resten vom Stoff wollte ich mir jetzt auf jeden Fall noch schöne Stulpen nähen. Nach dieser Anleitung, wollte ich nämlich eigentlich schon letzten Winter.  

Die Anleitung sieht vor, dass die Stulpen aus dehnbaren Stoffen genäht werden, z.B. Jersey. Meine sollten aber aus Cord werden, gefüttert mit Fleece, damit sie schön kuschlig sind. Deswegen hab ich sie einfach statt in S oder M in Größe XL ausgeschnitten und mir die Nahtzugabe gespart (ja, ich bin so faul), sollte schon irgendwie hinkommen.



Wie man sieht, hab ich letztlich kein Fleece für das Futter genommen, sondern schwarzen Jersey. Schwarzen Fleece habe ich nämlich seit 6 Wochen nicht bekommen im Stoffladen (solange war der Außenstoff schon zugeschnitten), und dann kam doch mal die Ungeduld durch. Deswegen sitzen die Stulpen jetzt etwas lockerer als ursprümglich gedacht, aber gemütlich sind sie auf jeden Fall.


Zum Abschluss wollte ich eigentlich versuchen, mit einer schlechten Überleitung zur Mädchen zu kommen. Wegen Mädchenfarbiger Kleidung und so, ja? Naja, mir ist nichts eingefallen aber erzählen will ich es trotzdem :)

Kennt die noch jemand? Die Mädchen? Als ich die gelesen hab, war ich glaub ich 12, damals gab's die made by you Ausgabe noch nicht oder ich hab nie drauf geachtet. Jedenfalls geht's in diesem Heft mal nicht um Jungs und Beauty-Tipps, sondern ums Selbermachen, Dekorieren usw. 
Unter anderem gibt's in der aktuellen Ausgabe auch eine Seite mit SnapPap, und dahin haben es auch meine Kofferanhänger und Kopfhörer-Organizer geschafft ;)


Wollt ich nur mal erzählen, mehr nicht ;)

Verlinkt bei RUMS.

Gewinner der Bloggeburtstagsverlosung

12:49 3 Comments A + a -

Das Los hat entschieden, die Täschchen gehen an Jen, Marion und Mira - Herzlichen Glückwunsch :)


Liebe Marion, leider habe ich bei dir keine Kontaktmöglichkeit gefunden - bitte melde dich doch bei mir per Mail.

Sollten sich die Gewinnerinnen bis zum Ende der Woche nicht bei mir gemeldet haben, wird noch einmal neu ausgelost.

Ich wünsche allen eine schöne Woche :)

Mini-RUMS mit Geburtstagsüberraschung

00:00 10 Comments A + a -

Nach meiner neuen Tasche und dem Korkportemonnaie steht der heutige RUMS wieder ganz im Zeichen der Stoffresteverwertung. Das war ja auch der Plan für die nächsten Wochen, wäre nicht der Korkstoff dazwischen gekommen. Und der Geburtstag! Aber alles der Reihe nach.

Also, für mich gibt es heute neue Nähgewichte. Wer hier regelmäßig mitliest, fragt sich wahrscheinlich gerade, wofür ich sowas brauche. Um Stoff für Taschen und Täschchen zuzuschneiden verwende ich sie wirklich selten. Aber auch wenn es hier nicht den Anschein hat - ab und an nähe ich mir auch mal was zum Anziehen. Röcke ja hauptsächlich. Und je nach Stoff kann das auch schonmal flutschig werden. Meist beschwere ich den Stoff dann mit Büchern oder allem, was gerade in Reichweite ist. Geht auch gut. Trotzdem wollte ich schon länger mal einen Schwung Nähgewichte für solche Zwecke, sieht ja hübsch aus und macht kaum Arbeit. Ich hab mir die Gewichte von Das mach ich nachts zum Vorbild genommen, wie man sieht.


Gefüllt mit Reis, weil gerade welcher da war. Und wenn der Vorratsschrank mal leer ist, hab ich quasi eine Notration in meiner Nähecke gebunkert. Gerade denke ich darüber nach ob man auch Schokoeier oder Nüsse einnähen könnte ;)


Zugegeben - viel leerer ist meine Restekiste davon auch nicht geworden ;)


Und jetzt geht es über zum spannenderen Teil: Die Party! Hätte ich ein bisschen mehr Ahnung (oder Zeit) gehabt, würde es hier jetzt Konfetti regnen. Just sewn. wird eins! Vor exakt einem Jahr habe ich meinen ersten Blogpost in die endlose Weite des Internets entlassen. Aufregend war das! Und mit so viel (positiver) Resonanz habe ich damals gar nicht gerechnet.

Normalerweise würde jetzt an dieser Stelle wahrscheinlich ein kleiner Rückblick kommen oder eine Vorschau auf das, was man hier noch erwarten darf. Gibt's aber nicht, weil erstens hab ich den Bloggeburtstag fast verplant (aber toll, dass ich vor zwei Monaten noch große Pläne geschmiedet habe), und zweitens wüsste ich gar nicht, was ich dazu sagen soll. Steht ja alles hier. Und geändert hat sich auch wenig. Ich schreibe immer noch (mal mehr, mal weniger) regelmäßig über das, was bei mir unter der Nadel entsteht. Und manchmal, wie man das nachmacht. Bald auch wieder mehr, hoffe ich.

Auch wenn ich mir jetzt einen Teil der Geburtstagsrede gespart habe, darf natürlich jeder gerne seinen Senf dazugeben, der das gerne möchte. Was ihr euch wünscht, gut, doof oder so mittel findet oder was auch immer ihr fragen wollt. Das geht aber sowieso immer, auch gerne per Mail, nicht nur an Geburtstagen.

Jetzt genug Blabla, für euch hab ich natürlich auch was :) Zum Geburtstag gehören schließlich Geschenke! Für ein Tutorial hat es leider nicht mehr gereicht, deswegen ganz materiell. So fleißig war ich dann doch noch ;)
Und was würde hier besser passen als Täschchen? 


Für die Geburtstagstäschchen habe ich liebste Stoffe ausgesucht und vernäht. Herausgekommen sind zwei größere Reisverschlusstäschchen, passend z.B. für Stifte, und ein kleines Set bestehend aus Labellotäschchen und einer Mini-Kramtasche. Das macht Insgesamt drei Gewinne!

Nummer eins: Reißverschlusstäschchen aus dem Lasting Leaves Stoff von Soft Cactus in Blau, kombiniert mit Kunstleder Maro in Rehbraun.


Für Nummer zwei habe ich ein Stück von meinem heiß geliebten Nähmaschinenstoff hergegeben, kombiniert mit Kork. Seht ihr den süßen Scherenanhänger? Passte einfach!


Und Nummer drei ist das erwähnte Set. Tender Tulips in Grün von Soft Cactus und wieder Maro.


Und nochmal alle:


Mitmachen geht ganz einfach. Keine Preisfrage oder sowas, einfach einen Kommentar hinterlassen (Vielleicht erwähnt ihr kurz, welches Täschchen euch am besten gefallen würde, auch wenn ich keine Garantie geben kann, dass alles so aufgeht, dass ihr auch dieses bekommt.) und schon seit ihr im Lostopf. Doppelte Kommentare werden nicht gezählt! Schön wäre es, wenn ihr meinem Blog folgt, das ist aber keine Bedingung und hat keinen Einfluss auf eure Gewinnchancen. Solltet ihr Anonym kommentieren, hinterlasst bitte eure Email-Adresse, damit ich Kontakt zu euch aufnehmen kann.

Nochmal zusammengefasst:

Das Gewinnspiel startet heute und endet Samstag (15.10.2016) um 23:59. Teilnehmen dürft ihr, wenn ihr mindestens 18 Jahre alt seit und euren Wohnsitz in Deutschland habt. Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Am Sonntag werden die Gewinner von mir per Mail benachrichtigt.

Und um einen langen Post auch mal zum Ende zu bringen: Viel Glück und einen tollen RUMStag! 

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Kork die Zweite - Portemonnaie

14:05 2 Comments A + a -

Ganz schnell hüpf ich nochmal rüber zum September-Thema bei Katharinas Taschen Sew Along: Geldbeutel. Obwohl ich letzten Monat mindestens zwei Portemonnaies genäht habe, hat es keins von beiden hierher geschafft. Jetzt war ich aber mal wieder dran, mit was Neuem. Da bin ich lieber selbst Versuchskaninchen.

Seit ich den Korkstoff für meine Tasche verwendet habe, schwirrte mir ein neues Portemonnaie im Kopf herum. Möglichst handlich, aber trotzdem mit ausreichend Platz. Und durch den Korkstoff außen nicht so schmutzanfällig wie meine bisherigen Stoffportemonnaies. Achja, und unkompliziert zu nähen natürlich ;)


Für den ersten Versuch bin ich auf jeden Fall zufrieden. An den Maßen werde ich nochmal etwas ändern müssen, da passt noch nicht alles so ganz.


Die drei Kartenfächer sollen nur das nötigste beherbergen. Das unterste ist dabei etwas zu knapp geworden, weil ich die extra Nahtzugabe nicht mit einkalkuliert habe. Das oberste Fach würde ich beim nächsten Mal einfach in ein tiefes Fach verwandeln, damit auch mal Kassenbons etc. Platz haben. Das Kleingeldfach ist mir auch ein bisschen zu knapp, vor allem Weil die Scheine (darunter) rauslinsen. Muss ja nicht sein.


Außerdem müsste das ganze 1-2 cm breiter sein, damit die Scheine auch bequem reinpassen. Mal gucken, ob das ganze dann noch so handlich bleibt.


Das Nähen an sich hat übrigens wunderbar geklappt, auch bei mehreren Lagen. Verstärkt habe ich den Innenstoff mit Vlieseline H250, den Korkstoff habe ich unverstärkt gelassen. Den würde ich beim nächsten Versuch allerdings auch verstärken für etwas mehr Stabilität.

Schnell noch zum TSA bei Greenfietsen, HoT, Creadienstag und zu TT - Taschen und Täschchen, dann geht's auch schon wieder ab zur Arbeit.

Von einer schweren Trennung und einem ersten Mal

00:00 6 Comments A + a -

Ja, ich habe es getan. Wochenlang habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, ob ich sie noch irgendwie retten kann. Oder damit leben, wie es nunmal ist. Aber manchmal ist es einfach zu spät und was kaputt ist ist einfach kaputt. Aber schöne Tage hatten wir!
Aber nicht jede Trennung ist endgültig und was kaputt ist, ist nicht unbedingt verloren. Ist doch klar, dass meine Lieblingshose nicht einfach im Müll landet.
Vor allem, da das dünne Leinen so schön mit dem Korkstoff harmoniert, von dem ich mir jetzt doch endlich mal ein kleines Stück gegönnt habe. 

Eigentlich wollte ich das Material nur einmal ausprobieren, bisher hat mich da aber der Kostenfaktor abgeschreckt. In unsere immer etwas rückständigeren Stoffladen hat sich nun aber auch endlich eine Rolle davon verirrt und nach einer kurzen Fühlprobe war schon klar, dass davon was mit muss. Und ich bereue nichts - das wird ganz sicher nicht mein einziger Kauf bleiben.

Jedenfalls (wie hätte es auch anders kommen können?) lebt meine Hose jetzt ein zweites Leben als Tasche. Überraschung ;)


Für den Taschenkörper habe ich einfach die Beine der Hose abgetrennt und an einer Seitennaht aufgeschnitten, dann passende Teile ausgeschnitten (die Innennaht der Beine hab ich einfach mitverwendet, ansonsten hätte ich sowieso stückeln müssen).


Mit dem Korkstoff habe ich den Boden abgesetzt, das scheint mir recht robust zu sein und notfalls auch mal abwischbar.
Die Klappe ist nur außen aus Korkstoff, Innen habe ich nochmal den Hosenstoff verwendet. Sieht jemand wie fast perfekt ich die Rundungen genäht habe? Ich glaub das ist mir nie so gut gelungen :)
Achja, verschlossen wird sie mit einem Magnetknopf:

    
Zu diesem kleinen Korkflicken gibt es natürlich mal wieder eine dumme Geschichte, die ich hier nicht vorenthalten will: Als ich die Ösen für die Taschenträger einschlagen wollte, hab ich mich an der Seitennaht der Tasche orientiert, weil da ja die Öse sinnvollerweise auch sein sollte. Nachdem das Loch dann im Stoff war, ist mir aufgefallen, dass das wohl nicht die Seitennaht war, sondern die mitverarbeitete Hosennaht. Doof. Mein erster Impuls war, trotzdem die Öse einzuschlagen, aber die Platzierung hätte ja irgendwie keinen erklärbaren Sinn ergeben, also lieber zum Patzer stehen und Flicken drauf. Kann ja jedem mal passieren.

Die Träger sind übrigens auch aus dem Hosenstoff, zumindest vorerst. Karabiner hatte ich nur noch für 30 mm Gurtband, aber kein passendes Gurtband. Und Schieber nur in 38 oder 40 mm. Also passte nix zusammen. Und eigentlich mag ich für Taschen dieser Größe auch lieber breiteres Gurtband, da werd ich nochmal was passendes auftreiben und einen anderen Träger fertig machen. Bis dahin kann ich mit meiner Lösung aber ganz gut leben.


Innen, wie man sieht, alles ganz einfach gehalten. Nur eine aufgesetzte Tasche und der unvermeidliche Karabiner für das Labello-Täschchen.


Der Schnitt ist - wie so oft - wieder selbst zusammengeschustert. Am liebsten mag ich an so simplen Basic-Schnitten ja, dass man durch die Kombination verschiedener Stoffe und Materialien so unterschiedliche Ergebnisse bekommt. Außerdem lassen sie sich so schön leicht abwandeln und individualisieren. In diesem Fall, mag ich aber das minimalistische sehr gern. Einfach die Materialien wirken lassen.

Mein Fazit: Korkstoff wird auf jeden Fall öfter unter meiner Nadel landen! Das Material lässt sich einfach unkompliziert vernähen und toll kombinieren. Anders als SnapPap lässt es sich auch super wenden und meine Nähmaschine tut sich gefühlt leichter, wenn ich mehrere Lagen zusammennähen muss.
Über den Preis will ich gar nicht groß reden, schließlich hab ich (dieses mal) ja am Stoff gespart ;)

Jetzt ab zu RUMS und TT-Taschen und Täschchen  und natürlich zum Upcycling!

DIY Armbandhalter aus Ästen

11:38 2 Comments A + a -

Schön, Herbst, dass du endlich da bist!
Ich habe den langen Sommer wirklich sehr genossen, aber jetzt freue ich mich über meine Lieblingsjahreszeit und allem was dazugehört. Nur die sich anschleichende Erkältung würde ich gerne auslassen.

Nach einem langen Arbeitsreichen Wochenende habe ich mich gestern sehr darauf gefreut, etwas entspannte Nähzeit zu haben. Zwei einfache Projekte lagen schon zugeschnitten bereit. Leider hat mein Bügeleisen mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Kaputt. Na toll.

Als die Sonne rausgeguckt hat, fand ich das aber nur noch halb so schlimm und habe beschlossen, die Zeit und das Wetter für einen schönen Herbstspaziergang zu nutzen. Und auch noch einen tollen Ast als Aufbewahrung für meine stetig wachsende Sammlung von Armbändern gefunden. Im Anschluss wurde gleich ein neues Bügeleisen samt Bügelbrett bestellt - im Grunde dann doch ein sehr schöner Tag :)


Bisher hatte ich dort nur den unteren kleinen Ast als Armbandaufbewahrung. Der war aber schon lange nicht mehr ausreichend. Zusammen mit dem zweiten Ast, reicht der Platz aber vorerst. Und wenn es eng wird, kann ich die Konstruktion ja beliebig erweitern.


Die Äste habe ich Zuhause einfach nur mit warmem Wasser und etwas Seife gereinigt, so gefallen sie mir am besten.


Eventuell werde ich mir hier nochmal Gedanken um die Befestigung machen. So 100%ig bin ich noch nicht begeistert von der Bänderlösung. Verschrauben ist aber auch keine Option, da muss ich mal gucken.

Ab zum Creadienstag und HoT!