Ein kleines Stiftemäppchen

10:23 0 Comments A + a -

Heute will ich euch nur ganz schnell mein Stiftetäschchen zeigen, dass ich mir vor ein paar Tagen spontan genäht habe. Viel gibt es dazu auch nicht zu sagen, denn der Schnitt ist ganz einfach und das Täschchen ganz schlicht gehalten.



Außen graues Leinen, innen ein grüner Baumwolluni, Details aus SnapPap. Farbtupfer geben die Kontrastnähte, der Reißverschluss und die bunten Holzperlen am Zipper.



Ein paar Stifte, Lineal und Radiergummi passen hinein und es lässt sich trotzdem schön flach in der Tasche verstauen.

Ein ganz schneller RUMS heute ;) 
Außerdem geht's wie so oft zu TT-Taschen und Täschchen.

Flower Power - Meine blumige Kosmetiktasche

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Den allseits beliebten Schwedenstoff sieht man ja immer wieder. Das tolle Blumenmuster macht sich vor allem auf großen Flächen gut. Etwas großes stand allerdings nicht an und von diesem Stoff sind mir mehr oder weniger nur Reste zugeflogen. Und ich wollte unbedingt auch etwas schönes buntes für mich daraus nähen, also war mal wieder klar, dass ein Täschchen draus werden muss. 
Aus unerfindlichen Gründen besitze ich zwar zwei selbstgenähte Kosmetiktäschchen, aber die sind doch ziemlich winzig, selbst für mich. Also musste ein neues her!


Ich habe versucht, das Muster so gut wie es geht in Szene zu setzen. Gar nicht so einfach, aber ich bin doch zufrieden mit den tollen sommerbunten Farben :)
Ursprünglich wollte ich noch Innenfächer einnähen für mehr Ordnung, aber einmal die Außenteile zugeschnitten, war das Täschchen dann schneller genäht, als ich denken konnte. Macht aber nichts, genug Platz ist auf jeden Fall drin.



Durch den abgenähten Boden kriegt die Kosmetiktasche schönen Stand und Volumen, für die Fotos war sie noch unbefüllt.


Weil bunt so gut zu bunt passt, gab es am Zipper mal wieder gebamsel.
Diesmal ein paar farbige Holzperlen an einem Lederband.


Und wie der Zufall es will (jaja, Zufall) passt meine neue Kosmetiktasche hervorragend zum Mai-Thema des Taschen-Sew-Alongs bei Greenfietsen -  Unterwegs und auf Reisen

Außerdem verlinkt beim Creadienstag, HoT und TT-Taschen und Täschchen. 

Ein kleiner Organizer aus SnapPap

00:00 2 Comments A + a -

Mein allererster Versuch mit SnapPap war ein Organizer, den ich damals gemeinsam mit Mama ausgetüftelt und genäht habe. Nach recht kurzer Zeit hat sich aber herausgestellt, dass meine Variante gar nicht so praktisch war. Die Stabilität war nicht so toll, die Aufteilung hat sich auch als eher unpraktisch erwiesen. 

Jetzt habe ich aber einen neuen Versuch gewagt und bin wirklich glücklich mit dem Ergebnis :)


Die Größe habe ich so gewählt, dass ein Notizheft in DIN A6 hineinpasst, das ist so die Standardgröße bei Heftchen, die ich in meiner Tasche dabei habe.


Das Innenleben ist recht reduziert. Neben dem Einschub für das Heft gibt es nur 2 kleine Fächer, z.B. für Visitenkarten oder kleine Zettel.


Verschlossen wird der Organizer über eine Verschlusslasche mit Druckknopf.
Eine Stiftelasche habe ich bewusst nicht genäht, da ich sowieso immer mindestens einen Stift im Stiftefach meiner Tasche habe. Sollte ich nochmal so einen Organizer nähen, würde ich das aber auch mal versuchen, schadet ja nicht.


Beim Nähen mit SnapPap habe ich meistens das Problem, dass die Unterseite der Naht nicht so richtig schön wird. Das liegt natürlich zum einen am Einstich, dieses Mal habe ich aber auch nicht daran gedacht die Fadenspannung vorher richtig einzustellen. Zum Glück liegt die Naht innen, also stört es nicht so sehr. Die Ecken habe ich mit einer Schere gerundet, was auch ganz gut geklappt hat das nächste Mal werde ich dafür aber so ein Stanzteil benutzen, dann wird es auf jeden Fall gleichmäßig ohne dass ich noch nachkorrigieren muss.
Ich bin auf jeden Fall glücklich mit meinem neuen Begleiter und verlinke ihn deshalb heute auch bei RUMS :)

Ein Patchworkkissen aus der Schnipseltüte

09:31 6 Comments A + a -

Beim KSW-Teaser hab ich ja schonmal ein paar Schnipsel gezeigt, die einmal was werden wollten (und später beim Finale natürlich das Ergebnis), erinnert ihr euch? Und ja, sie sind etwas geworden, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt des Teasers selbst noch nicht so richtig wusste, was.

Zuerst war dort ein Haufen Schnipsel. Von allem was dabei. Patchwork-, Jeans- und Jackenstoffe. Uni und gemustert. Also alles erstmal grob nach Farben sortiert.



























Und dann? Noch ohne zu wissen, was daraus wird, habe ich angefangen die Schnipsel nach dem Quilt as you go Prinzip auf einen Streifen Vlies aufzunähen. So sind die bunten Streifen entstanden. Mein erster Gedanke war natürlich "Taschen! Täschchen!" aber den hab ich schnell wieder verworfen. Aber ein Kissenbezug schien passend. Also ein bisschen rumüberlegt und mit grauen Leinenstreifen dazwischen zusammengenäht:

Mein Rock - Endlich!

08:08 2 Comments A + a -

Nachdem ich hier ja schon mehr als einmal laut rausposaunt habe, dass ich mir einen tollen Rock genäht habe, den ich ganz ganz bald zeigen kann, ist es heute endlich soweit ;)


Das Wetter am Wochenende war richtig schön sommerlich, sodass ich endlich Fotos machen (lassen) konnte. Davor hab ich ihn aber auch schon gerne mit Strumpfhose drunter getragen. Am Freitag hat Mama sich spontan an die Kamera getraut und ein paar Bilder geschossen, Samstag musste Björn dann nochmal ran. Mit den Bildern bin ich immernoch nicht richtig zufrieden, aber eigentlich mag ich ja nur den Rock zeigen und Model werd ich in diesem Leben eh nicht mehr.


  
Tja, was lässt dich sagen? Den Stoff kennt ihr ja schon, das pinke Bündchen hatte ich schon Zuhause und meiner Meinung nach passte das ganz gut. Der Kontrast gefällt mir, aber in der Regel wird das auch vom Shirt verdeckt, dass ich für die Bilder mal kurz ausgezogen hab.

Der Schnitt ist ein einfaches Trapez, nach unten einige Zentimeter ausgestellt und am Saum ganz leicht gerundet zugeschnitten. Oben dann einfach das Bündchen dran, den Saum ganz schnell mit der Maschine genäht und schon fertig.


Natürlich durfte noch eins von den kleinen Herzlabeln aus SnapPap dran.

Auf den Bildern sieht man schon etwas, dass der Rock wirklich nicht enger hätte sein dürfen. Da hab ich beim Maße nehmen den Fehler gemacht, davon auszugehen, dass meine Hüfte die breiteste Stelle ist. Was natürlich totaler Quatsch ist. Der Po!
Zum Glück habe ich sowieso etwas großzügiger zugeschnitten, sodass ich ihn trotzdem tragen kann. Nur beim Laufen rutscht er mit der Zeit etwas hoch und wirft Falten, aber das geht schon.


So sieht das dann nach etwas Bewegung aus. Nächstes Mal weiß ich es dann auf jeden Fall besser und gebe nochmal ein paar Zentimeter dazu.
Den Schnitt mag ich so aber wirklich gerne. Leicht ausgestellt und kurz über dem Knie endend. Und superschnell genäht, das ist ja auch immer ein Kriterium bei mir ;)

Und jetzt schnell zu RUMS, ein paar Sommerröcke angucken!

KSW 17 - Das Finale

01:04 16 Comments A + a -

Heute findet endlich das große Finale statt! Die KSW ging in die 17. Runde, Gastgeberin war die liebe Anna von Zwergstücke, die einen ganz besonderen Stoff an die Teilnehmerinnen geschickt hat. 
Ihr kennt die KSW (= Kreative StoffverWertung) nicht? Kein problem - hier bei AppelKatha könnt ihr auf einem Blick alles nachlesen.

Bevor ich jetzt wieder anfange zu schwafeln, zeige ich euch einfach, was ich aus dem Stoff gemacht habe :)



Das erste Stückchen bekam ein neues Leben als Topflappen. Als Anna zur KSW aufrief und sich die Farbe Rosa und den Hinweis auf sein Alter erahnen ließ, musste ich direkt an Küchentextilien denken, ohne den Stoff gesehen zu haben. Als er hier eintrudelte, war ich erstmal überrascht, wie rosa er tatsächlich ist, aber pass doch? 
Ich habe einfach je ein Stück vom KSW-Stoff, ein Stück Jeans und ein Stück Vlies ausgeschnitten. Erstmal habe ich das Vlies mit Diagonalen Nähten (dabei habe ich mich am Muster orientiert) am Stoff festgesteppt, dann die Stoffe rechts auf rechts gelegt und zusammengenäht, gewendet, abgesteppt, fertig. Zum Schluss habe ich als Aufhänger noch eine Öse eingeschlagen, die ich zuvor mit SnapPap hinterlegt habe. 


Das nimmt ein bisschen den Kitsch, finde ich. Der Topflappen soll nämlich in Björns Küche ein neues Zuhause finden :)

Das zweite Projekt war gar nicht für die KSW angedacht, aber da hat das Stöffchen auch seinen Platz gefunden. Ich zeig euch nur ein, zwei Bilder und sage mal nicht viel, dazu gibt es nämlich noch einen laaangen Post ;)
Das hier war mein Teaser:


Und das ist es geworden:


Patchwork wurde ja schon vermutet, eh klar. Zum Kissen erzähl ich dann aber die Tage mal mehr ;)

Die kreativen KSWlerinnen haben aus ihrem Briefchen von Anna ja nicht nur das Retro-Stöffchen gezogen, sondern auch noch ein Bügelbild, das Anna extra zum Anlass gestaltet hat. Toll! Das hat bei mir Platz auf einem RV-Täschchen gefunden. Klar, ohne Täschchen geht ja nichts, bei mir ;)



Ich denke darin werde ich beim Transport Rollschneider und Kram aufbewahren, das passt nämlich ganz gut, schon getestet. Der Inhalt muss ja auch irgendwie zum Motto passen.  

Und damit komm ich auch endlich mal zum Ende. Aus dem KSW-Stoff musste natürlich unbedingt noch ein Armband werden, dass ich zu meiner Sammlung hinzufügen kann ;)



Normalerweise verschließe ich die Armbänder immer mit Druckknopf, wie in der Anleitung, diesmal wollte ich dazu passend aber einen richtigen Knopf verwenden.
Ich hab dazu ein Knopfloch mit der Nähmaschine genäht, das hab ich schon ewig nicht gemacht. Auf dem Probestück ging das auch total gut, nur am Armband wurde es dann sehr unordentlich, aber das sieht man ja zum Glück kaum, wenn ich es trage. 

Und wie ich so im Nähzubehör krame, entdecke ich den Knopfannäh-Fuß (oder so ähnlich), den ich bis dato immer ignoriert hatte. Musste ich natürlich ausprobieren und ich muss sagen, dass das wirklich ein absolut unnötiges Teil ist - in meinen Augen. Ich bin ganz genau nach der Anleitung vorgegangen aber das Ergebnis war überhaupt nicht schön, die Zeitersparnis ist bei einem Knopf wohl auch gleich null. Ich hab ihn nochmal abgetrennt und ganz normal per Hand angenäht, super so. Aber man muss ja alles mal probiert haben und jetzt weiß ich, für mich ist das nichts.


Der Knopf hat vermutlich ähnlich viele Jahre auf dem Bucke, wie der Retrostoff. Vor ein paar Jahren (als ich noch keinen Schimmer hatte, wie man eine Nähmaschine bedient), habe ich mal ein 2nd-hand-Kleid erstanden, an dem diese Knöpfe waren. Die Knöpfe wollte ich damals austauschen, hat allerdings nur zum Abtrennen gereicht und das Kleid fiel dann meinen ersten Nähübungen zum Opfer ;)

Vom KSW-Stoff hab ich jetzt sogar noch etwas übrig, aber ich hab ja schon ein paar Ergebnisse :)

An dieser Stelle nochmal ein großes Danke an die liebe Anna, die diese KSW so toll betreut hat. Für mich war es das erste Mal und es hat mir großen Spaß gemacht!

Alle Ergebnisse der aktuellen KSW könnt ihr euch hier anschauen. Alle vorangegangenen KSW-Ergebnisse gibt es hier.

Ein Reißverschluss-Täschchen mit eigenem Label aus SnapPap

10:13 3 Comments A + a -

Die Idee ist nicht neu, schwirrte mir schon eine ganze Weile im Kopf herum und hab ich an verschiedenen Stellen schon gesehen. Jetzt endlich habe ich mir eigene Label gemacht, aus SnapPap. Nicht so wie das Herzlabel (z.B. hier), sondern so richtig, mit eigenem Logo/Schriftzug.
Für "echte" Label fehlt mir das Geld, das muss noch warten, aber trotzdem wollte ich meine Nähwerke ganz gerne mit meinem Logo versehen. Ich finde, das wertet viele Dinge optisch einfach auf, und auch wenn ich meine Täschchen nicht verkaufe, gefällt mir der Gedanke eines Markenzeichens oder Wiedererkennungswertes irgendwie.

Die Lösung war also (mal wieder) SnapPap! Mein Logo habe ich dafür (spiegelverkehrt - wichtig!) auf Transferfolie gedruckt und auf einen Bogen SnapPap aufgebügelt. Gleich eine ganze A4 Seite, der Vorrat sollte also ein Weilchen reichen.

Und das Ergebnis? 100%ig überzeugt bin ich nicht. Durch die Transferfolie erhält das bedruckte SnapPap einen leichten Glanz und wirkt ein wenig dunkler, die Schrift lässt sich jedoch ganz gut lesen. Wahrscheinlich habe ich beim Bügeln nicht fest genug aufgedrückt, deswegen sind nicht alle Label gut geworden. Beim nächsten Mal versuche ich es auf jeden Fall mit mehr Druck.

Nachtrag 11.05.2016: Wenn das Ergebnis nach dem Aufbügeln noch nicht so schön geworden ist (siehe unten), kann man mit einer Lage Backpapier dazwichen und viel Druck nochmal nachbügeln. Dann einfach wieder abkühlen lassen, bevor das Papier abgezogen wird. Wirkt Wunder ;)

Vernäht habe ich eines natürlich auch schon,  auf einem Täschchen, natürlich.




Gefällt mir persönlich doch ganz gut, auch wenn ich das Label nachträglich irgendwie ein bisschen verschmorrt habe, als ich das Täschchen nochmal platt gebügelt habe. Da hätte ich etwas zwischen Bügeleisen und SnapPap legen müssen oder drum herum bügeln, aber sowas merke ich immer erst, wenn es zu spät ist. Aber als Teststück absolut okay. Eine Wäsche hat es auch schon gut überstanden.

Ich mach mich jetzt auf in die Dienstagsrunde: HoT, Creadienstag und heute auch mal wieder TT - Taschen und Täschchen

Armbänder aus Leder und SnapPap

00:00 3 Comments A + a -

Auf die Gefahr hin, dass euch mein drölfzigster Armband-Post so langsam auf die Nerven geht, zeige ich heute trotzdem nochmal, was ich mir gebastelt habe ;)
Björn hat mir vor ein paar Tagen eine Kiste mit Lederresten vor die Nase gestellt, aus der ich mir ein Stückchen ausgesucht habe. Erstmal zum testen: Kann meine Nähmaschine das? Wie dick darf das Leder sein?
Naja, Ledernadeln müsste ich noch besorgen, also hab ich mir etwas anderes überlegt.
 
Im Adventskalender von Lila Lotta gab es letztes Jahr eine Videoanleitung, wie man sich so ein schickes Flechtarmband macht. Also angeschaut, nachgemacht und festgestellt: Irgendwie bin ich da zu blöd für. Nach dem dritten Versuch hab ich mir über Pinterest andere Anleitungen angeschaut, ohne bewegte Bilder. Hat trotzdem nicht geklappt. Die Anleitungen waren vermutlich alle total super, da hat es ja auch funktioniert und sah ganz einfach aus - nur nicht für mich irgendwie.
Am Ende hab ich es einfach so ausprobiert, ich bin anders als in der Anleitung vorgegangen, meine ich, und siehe da - es hat geklappt. Allerdings nur einmal, ein zweites Armband hab ich nicht mehr hingekriegt ;) Aber immerhin! Ich werd es bestimmt auch nochmal mit der Anleitung versuchen. Und so sieht es aus:




Der Jersey-Druckknopf als Verschluss war etwas mühsam anzubringen, das war allerdings der kleinste, der sich in meinem Fundus befindet. Aber geschafft und hält!

Im Anschluss hab ich noch ein bisschen mit SnapPap experimentiert. Bisher fand ich es noch etwas zu steif für Armbänder, aber testen kann man es ja trotzdem.


Das Gewebte gefällt mir wirklich gut, auch wenn das Garn dafür natürlich nicht so gut geeignet war. Das nächste Mal würde ich vielleicht noch die ein oder andere Perle mit einweben. Die Idee finde ich super, aber definitiv noch ausbaufähig. Ich bleib dran ;)

Jetzt erstmal zu RUMS, das Lederarmband ist schließlich für mich :)

Ein Schlüsselband „für Männer“

09:52 0 Comments A + a -

Gar nicht so einfach, wenn man den lieben Onkel, der am Wochenende seinen Geburtstag gefeiert hat, mit etwas selbstgemachtem beschenken möchte. Irgendwas praktisches sollte es sein, nicht nur zum angucken. Kissen für das (damals noch recht neue) Sofa gab es letztes Jahr, einen Einkauskorb besitzt er schon, also wird auch kein Beutel benötigt und viel mehr fiel mir da nicht ein. Aber ha! Ein Schlüsselband, jeder hat schließlich Schlüssel und so findet man sie schneller, ich jedenfalls in meiner großen Tasche ;)
Also schnell mal den Stoffvorrat durchforstet und ernüchtert festgestellt: So männertaugliche Stoffe hab ich gar nicht und ganz langweilig Unifarben ... nee. Da kann man ja gleich eins kaufen. Also nochmal .. In der Restekiste fand ich noch Filz und SnapPap .. perfekt!


Gefällt mir so gut, dass ich es auch selbst nehmen würde, aber ich hab ja schon eins ;)
Mein Plan die beiden Enden einfach mit einer Öse zu verbinden ist nicht ganz aufgegangen, dafür waren der Filz zu dick. Also hab ich in beide Enden je eine Öse eingeschlagen und die Kante dann mit der Hand zusammengenäht. Ist nicht so ganz ideal, aber wer ist schon perfekt?


Dazu gab es ein Glässchen selbstgemachte (sehr) scharfe Harissapaste nach diesem Rezept.



Eingetütet - fertig.


Wie man diese Geschenktüten ganz schnell und einfach faltet, habe ich übrigens hier gezeigt.

Ich dreh jetzt meine Dienstagsrunde ;) Ab zum Creadienstag und HoT!

DIY: Geschenktüten aus Papier falten

11:41 2 Comments A + a -

Neben dem Nähen bastel ich auch hin und wieder gerne mit Papier. Geschenkanhänger, Karten und kleine Notizhefte hab ich ja schon gezeigt. Papierbasteleien haben bei mir aber meistens mit Verpacken zutun. Das mag ich auch am liebsten am Verschenken: Eine schöne Verpackung gestalten. Deswegen verwende ich meistens auch einfach ganz schlichtes Geschenk- oder Packpapier, dass man dann noch dem Anlass entsprechend aufhübschen kann. Mit der Zeit haben sich da aber schon etliche Rollen angesammelt, so viel kann ich gar nicht verschenken ;)

Am Wochenende habe ich einen Haufen Geschenktüten aus allen möglichen Papieren gefaltet. Jetzt ist erstmal ein kleiner Vorrat in verschiedenen Größen da für kleine Geschenke oder Mitbringsel. Ich habe einmal mitgeknipst und lass euch einfach die Fotos da.

Ihr braucht ein Papier eurer Wahl, rechteckig. Das kann alles sein: Geschenkpapier, alte Buchseiten, einfaches Kopierpapier oder Seiten aus einer Zeitschrift oder Zeitung. Die Festigkeit spielt bei diesen Beuteln keine Rolle, ihr könnt aber auch gerne leichten Karton nehmen. Außerdem noch etwas Klebeband.
Optional für den Verschluss Bänder, Klammern oder was euch einfällt ;)








Ganz einfach! Für den Verschluss gibt es viele Möglichkeiten. Einfach offen lassen, den oberen Rand einmal umknicken und mit einem Klebestreifen festmachen, Löcher und Bänder, Musterklammern, Wäscheklammern oder was auch immer euch einfällt.


Geschenktüten aus bestempeltem Papier. Bemalen (oder die Kinder malen lassen) wäre sicher auch schön.


Oder aus alten Comics .. Die lustigen Taschenbücher waren früher lustiger, oder bin ich zu alt dafür geworden?


Ganz schlicht aus schönen Geschenkpapieren. So können sie nachträglich noch aufgehübscht werden.



Aus dem schönen stabilen Papier ist eine "richtige" Tüte geworden. Hier am besten den oberen Rand für bessere Haltbarkeit einmal nach innen umschlagen, bevor ihr die Träger anbringt. Ein zurechtgeschnittenes Stück Pappe kann den Boden etwas verstärken.
 

Mein kleiner Vorrat ;) Zusammengefaltet lassen sie sich aber wirklich sehr platzsparend verstauen und man hat immer einen Beutel parat.

Schnell noch nachträglich verlinkt beim Freebie-Freitag: Alles aus Papier!

Habt eine schöne Woche :)