Wie aus einer alten Jeans eine neue Tasche wurde - Mount Denim Adé!

00:06 1 Comments A + a -

Nachdem ich in den letzten Wochen ja schon der ein oder anderen Hose neues Leben einhauchen konnte, habe ich jetzt auch endlich mal eine "richtige" Jeans verarbeitet.
Der Lieblingsmann hat Hosen aussortiert und ich durfte damit spielen!

Ich mag's ja eigentlich eher bunt oder gemustert oder beides, deswegen konnte ich mich für Jeans-Upcycling bisher wenig begeistern, aber das Herumexperimentieren mit dem Material hat mir wirklich großen Spaß gemacht :)
Die dabei entstandene Tasche finde ich super, auch wenn ich noch keine wirkliche Verwendung dafür habe. 


Die Beine der Jeans hab ich erstmal abgeschnitten und in gleich breite Streifen geschnitten und dann wieder zusammengenäht. Weil ich nicht von Anfang an wusste, wie die Tasche später aussehen soll, hab ich einfach drauf losgenäht und musste am Ende ziemlich puzzeln, um sinnvolle Maße für die fertigen Stoffstücke zu bekommen. Dem Endergebnis sieht man das zum Glück nicht an ;)
Die Tasche hat ungefähr die Maße der Wendy von Pattydoo und wird auch (bis auf den Henkel) so genäht. 


Die einzelnen Streifen habe ich nach dem Zusammennähen nochmal von rechts entlang der Nähte abgesteppt im schönen Grün :) Eine Farbe, die ich viel zu selten vernähe .. 

Innen und außen habe ich noch je eine Tasche aufgenäht, die mit einem Druckknopf verschlossen werden kann. Einkaufszettel oder Schlüssel haben also ihren eigenen Platz :)


Die Hosentasche habe ich einfach vorsichtig von der alten Jeans abgetrennt und genauso wieder aufgenäht. Geht schnell und spart Arbeit  ;)

Statt klassischen Trägern habe ich diesmal einen breiten "Henkel" genäht, so kann man die Tasche  bequem über dem Arm tragen oder einfach mit den Händen greifen. Im Nachhinein betrachtet hätte er ruhig ein paar Zentimeter länger sein dürfen, aber die Hose hat wirklich nicht mehr hergegeben und eine neue Anschneiden wollte ich auch nicht.
Gefüttert hab ich ihn mit dickem Volumenvlies und dann immer Füßchenbreit gerade drübergenäht. So verrutscht und verformt sich nichts. Außerdem macht das optisch ja auch was her ;)


Theoretisch lässt sich die Tasche auch wenden, wenn man die Jeansoptik mal satt ist.
Mir gefällt die Jeans-Seite so aber gut :) 


Einmal hab ich sie schon ausgeführt zum Altglas entsorgen (dafür ist sie ja eigentlich zu schade ...) und ich muss sagen: So bequem der Henkel auch ist - wenn die Tasche vollgepackt ist, merkt man das ganz schön im Unterarm :D Naja, Training und so ;)

Das Bruderherz hat außerdem bemängelt, dass sie beim Einkaufen wohl ziemlich unpraktisch ist, da man wegen des Henkels ja niemals ein Sixpack darin verstauen kann, jedenfalls  nicht im Ganzen. Ich denke, damit kann ich leben ;)


Und wie man sieht, hab ich auch noch ein paar irreparable Hosen übrig, da kommt also noch was. Ich sage hiermit "Mount Denim adé!" und reihe mich ein in die gleichnamige Linkparty bei Stitchydoo. Falls ihr noch ungeliebte Jeans zum Weiterverarbeiten rumliegen habt, schaut dort unbedingt vorbei. So viele Ideen!

Außerdem verlinkt bei: RUMS, TT - Taschen und Täschchen, Upcycling-Linkparty

1 Kommentare :

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27. Februar 2016 um 20:58 delete

Diese Variante von Jeanstasche habe ich noch nicht gesehen. Das sieht supertoll aus. gerade die grünen akzente gefallen mir sehr gut dazu. Na ich bin mal gespannt, was du aus dem restlichen hosenstapel machst :)
danke fürs teilen. <3
liebe grüße
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